https://wuwr.pl/gwr/issue/feed Germanica Wratislaviensia 2024-04-17T00:00:00+02:00 Open Journal Systems <p>„Germanica Wratislaviensia” – to najstarsze polskie naukowe czasopismo germanistyczne redagowane od roku 1957 w Instytucie Filologii Germańskiej Uniwersytetu Wrocławskiego. Tematyka przyczynków publikowanych w „Germanica Wratislaviensia” obejmuje następujące obszary: historia literatury niemieckojęzycznej od jej początków do współczesności, teoria i estetyka literatury, historia języka niemieckiego, lingwistyka kontrastywna, lingwistyka stosowana, socjolingwistyka, niemcoznawstwo, kontakty kulturowe między Polską i krajami niemieckojęzycznymi, badania śląskoznawcze, gender, translatoryka, glottodydaktyka, germanistyka interkulturowa, nowe media i historia nauki.</p> https://wuwr.pl/gwr/article/view/15723 Thomas Bernhards „Heldenplatz“ oder Beängstigender Lärm um nichts 2024-04-14T19:49:44+02:00 Lucjan Puchalski wuwr@wuwr.pl <p>Der vorliegende Beitrag ist dem Drama <em>Heldenplatz</em> von Thomas Bernhard gewidmet, seinem wohl bekanntesten Theaterstück, dessen Premiere im Wiener Burgtheater 1988 einen großen Skandal auslöste. Er entzündete sich an den auf der Bühne fallenden abfälligen Worten über Österreich und die Österreicher, die man entweder als eine unzulässige Zumutung oder als eine längst überfällige Abrechnung mit der verdrängten nationalsozialistischen Vergangenheit des Landes interpretierte. Die Analyse des Textes führt zum Ergebnis, dass es Bernhard gar nicht um die vordergründige plakative Österreichkritik ging. Sein eigentliches Anliegen lag vielmehr in der hier benutzten Sprache, deren menschenverachtende Rhetorik auf die ideologischen Raster der NS-Propaganda rekurrierte. Die öffentliche Erregung nach der Premiere zeigte, dass man eine solche Sprache der österreichischen Öffentlichkeit immer noch zumuten konnte. Der Schriftsteller stellte damit eine durchaus beängstigende Diagnose, die die österreichischen Medien und die Diskurskultur des ganzen Landes betraf.</p> 2024-04-17T00:00:00+02:00 Prawa autorskie (c) 2024 https://wuwr.pl/gwr/article/view/15724 Stationen der Konsumgeschichte einer Stadt am Beispiel Breslau 2024-04-14T19:58:41+02:00 Łukasz Bieniasz wuwr@wuwr.pl <p>Dieser Artikel soll einen Überblick über Momente in der Geschichte der Stadt Wrocław geben, die als Zäsuren in der Geschichte des Konsums betrachtet werden können, und die Hauptstadt Niederschlesiens als ideales Beispiel für die Verfolgung dieser Prozesse darstellen. Dieses Forschungspotential geht auf die reiche geopolitische und migratorische Vergangenheit dieser Stadt zurück, die sich auf ihre heutige Funktionsweise, Wahrnehmung und Logik auswirkt. Die Forschung in diesem Bereich, nicht nur über Wrocław, befindet sich erst in einem frühen Stadium. Sie ermöglicht es jedoch, nicht nur etwas über die Prozesse des Konsums zu lernen, sondern auch über das Freizeitverhalten, die weit gefasste kulinarische Kultur, den Tourismus und das Theater. Die Geschichte des Konsums ist der einfachste Weg, die Alltagskultur zu studieren.</p> 2024-04-17T00:00:00+02:00 Prawa autorskie (c) 2024 https://wuwr.pl/gwr/article/view/15725 Barocklyrik als Inspirationsquelle – Andreas Gryphius’ Sonnette als Lebensphilosophie 2024-04-14T20:06:32+02:00 Albrecht Classen wuwr@wuwr.pl <p>Obgleich der Barockdichter Andreas Gryphius bereits vielmals kritisch unter die Lupe genommen worden ist, bestehen weiterhin recht viele Desiderata bei der Erkundung insbesondere seiner Lyrik. Einige seiner Sonette, die auch hier zur Sprache kommen, haben praktisch kanonischen Rang erworben, aber die Masse seiner Gedichte ist doch bisher nur sehr kümmerlich untersucht worden. Welchen Stellenwert sie für den modernen Rezipienten haben mögen, ist bis heute eine ganz offene Frage. Dieser literarhistorischen Herausforderung kann man sich am besten so nähern, indem man zunächst überhaupt eine interpretative Sonde an sein umfangreiches Werk heranführt. Durch die sorgfältige Analyse einer Auswahl seiner Sonette wird hier eine Reihe von bemerkenswerten Aussagen universaler Art identifiziert, die es uns erlauben, Gryphius’ Texte nicht nur in ihrer literarischen, sondern auch religiösen, philosophischen und ethischen Dimension genauer in den Griff zu bekommen. Auf dieser Grundlage ist es möglich, spezifisch die Überlegung in den Vordergrund zu rücken, warum und wie man sich heute mit Gryphius allgemein oder im deutschen Literaturunterricht auseinandersetzen kann.</p> 2024-04-17T00:00:00+02:00 Prawa autorskie (c) 2024 https://wuwr.pl/gwr/article/view/15726 Aktuelle Gesellschaftskritik in modernen Aufführungen der Possen von Johann Nestroy an Wiener Bühnen 2024-04-14T20:14:57+02:00 Artur Białachowski wuwr@wuwr.pl <p>Das Wiener Theater ist untrennbar mit der Person von Johann Nepomuk Nestroy verbunden. Mit Satire und Gesang machte der Dramatiker sein Publikum auf die Schattenseiten der Gesellschaft aufmerksam und spottete über die Laster der Reichen und Mächtigen, die seit jeher besonders dankbare Satireopfer darstellen. Obwohl seit seinem Tod mehr als 160 Jahre vergangen sind, verloren die Themen, die Nestroy seinerzeit parodierte, keinesfalls an Wichtigkeit. Anhand einiger zeitgenössischer Nestroyaufführungen an Wiener Bühnen analysiert der Beitrag die Aktualität der darin behandelten gesellschaftlichen Probleme. Der Schwerpunkt des Artikels liegt auf den für die Inszenierungen adaptierten Texten und somit auf dem Ausmaß der diversen Veränderungen im Vergleich zu den Originalwerken.</p> 2024-04-17T00:00:00+02:00 Prawa autorskie (c) 2024 https://wuwr.pl/gwr/article/view/15727 Betrachtungen über die Betrachtungen. Einige Überlegungen zum polnischen Faden in den „Betrachtungen eines Unpolitischen“ von Thomas Mann 2024-04-14T20:20:01+02:00 Wojciech Kunicki wuwr@wuwr.pl <p>Der folgende Artikel ist als eine Marginalie zu der 2022 erschienenen polnischen Übersetzung des Monumentalwerks Thomas Manns <em>Betrachtungen eines Unpolitischen</em> zu lesen. Im Fokus stehen vor allem die Polen-Erwähnungen in dem Werk. Anhand ausgewählter Zitate kann der politische Diskurs und wichtige Akteure der literarisch-politischen Szene der Zeit näher betrachtet werden. Darunter der kulturpolitische Publizist Carl Jentsch und der westpreußische Schriftsteller Bogumil Golz, der in den 1860ern eine ethnographische Studie über die Deutschen verfasste. Es wird auf Meinungen hingewiesen, die Manns Ansichten zu der Zeit beeinflusst haben konnten. Untersucht werden ebenfalls Manns Aussagen über die preußische Wahlreform und Stellen in seinem Werk, die sich für einen polnischen Übersetzer als gewissermaßen problematisch erwiesen haben. Überdies wird kurz die Annahme des Werks in Polen besprochen, sowie die allgemeine Einstellung des Nachbarlandes zu Manns Oeuvre aus der Zeit des Ersten Weltkrieges.</p> 2024-04-17T00:00:00+02:00 Prawa autorskie (c) 2024 https://wuwr.pl/gwr/article/view/15728 Das Beschreibungsmodell von deutschen Wortbildungen nach ihrer Prädikat-Argumentstruktur 2024-04-14T20:30:09+02:00 Janusz Stopyra wuwr@wuwr.pl <p>Der Aufsatz unternimmt den Versuch, die Wortbildungen des Deutschen nach ihrer Prädikat-Argumentstruktur zu beschreiben. Das Modell berücksichtigt primär Derivate, erfasst aber auch Zusammensetzungen, deren Grundwort funktional den Derivationssuffixen entspricht. Besprochen werden sowohl einfache Derivate als auch Inkorporationen. Als der häufigste inkorporierte Aktant ergibt sich das Akkusativobjekt. Das Beschreibungsmodell erlaubt nicht nur eine konsequente Klassifizierung von Derivaten, sondern ermöglicht auch einen Einblick in deren syntaktisch-semantische Struktur.</p> 2024-04-17T00:00:00+02:00 Prawa autorskie (c) 2024 https://wuwr.pl/gwr/article/view/15729 Zur Sprache der sogenannten phraseologischen Wortverbindungen in juristischen Texten am Beispiel des Ausdrucks „die juristische Person“ 2024-04-14T20:38:26+02:00 Rafał Szubert wuwr@wuwr.pl <p>In dem vorliegenden Beitrag wird der Frage nachgegangen, ob die epistemischen Implikationen der Annahme der Binarität der Rechtswahrnehmung auf die bisherige Auffassung der Beschaffenheit der festen Wortverbindungen in der Fachsprache des Rechts Einfluss haben können. Diese Frage ist insbesondere im Kontext des Merkmals der semantischen Festigkeit derjenigen festen Wortverbindungen relevant, welche Termini sind. Nach der Meinung des Autors können Merkmale der festen Wortverbindungen der juristischen Fachsprache, welche Termini sind, nicht ohne Einbeziehung der Begriffsgeschichte erörtert werden.</p> 2024-04-17T00:00:00+02:00 Prawa autorskie (c) 2024 https://wuwr.pl/gwr/article/view/15730 Sprachliche Synästhesie, Aktive Zonen und kontextuelle Einbettung – eine exemplarische Analyse synästhetischer Ausdrücke 2024-04-14T20:45:59+02:00 Przemysław Staniewski wuwr@wuwr.pl <p>In der vorliegenden Arbeit werden zunächst in Anlehnung an die einschlägige Literatur die Definitionen und Arten der Synästhesie im neuropsychologischen Bereich dargestellt. Ferner beschäftigt sich der Beitrag mit den Auslegungen der Synästhesie auf der sprachlichen Ebene. Im weiteren Teil wird auf unterschiedliche Auffassungen der sprachlichen Synästhesie im Allgemeinen eingegangen, d.h. ob die synästhetischen Ausdrücke als Metaphern, Metonymien, Metaphtonymien usw. betrachtet werden sollten. In dem analytischen Teil der Untersuchung wird ein deutscher Beispielsatz analysiert, anhand dessen gezeigt wird, dass auf die sprachliche Synästhesie und besonders ihre sprachlich-konzeptuelle Natur unter strenger Berücksichtigung ihrer kontextuellen Einbettung eingegangen werden sollte.</p> 2024-04-17T00:00:00+02:00 Prawa autorskie (c) 2024 https://wuwr.pl/gwr/article/view/15732 Almut Hille / Simone Schiedermair: „Literaturdidaktik Deutsch als Fremdund Zweitsprache. Eine Einführung für Studium und Unterricht“. Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen 2021, 342 S. 2024-04-14T20:58:09+02:00 Szymon Gębuś szymon_gebus@interia.pl 2024-04-17T00:00:00+02:00 Prawa autorskie (c) 2024 https://wuwr.pl/gwr/article/view/15733 Renata Dampc-Jarosz: „Hinter dem gläsernen Berg. (Re-)konstruktionen der Heimat im Prosawerk von Ruth Storm (= Andersheit – Fremdheit – Ungleichheit. Erfahrungen von Disparatheit in der deutschsprachigen Literatur“. Hrsg. von Paweł Zimniak und Renata Damp 2024-04-14T21:04:16+02:00 Wojciech Kunicki wojciech.kunicki@uwr.edu.pl 2024-04-17T00:00:00+02:00 Prawa autorskie (c) 2024 https://wuwr.pl/gwr/article/view/15735 Hilmar Sack, „Geschichte im politischen Raum. Theorie – Praxis – Berufsfelder“. (= „Public History“. Hrsg. von Irmgard Zürndorf, Potsdam und Stefanie Samida, Heidelberg, utb.4619). Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen 2016. 196 S. 2024-04-14T21:17:38+02:00 Wojciech Kunicki wojciech.kunicki@uwr.edu.pl 2024-04-17T00:00:00+02:00 Prawa autorskie (c) 2024 https://wuwr.pl/gwr/article/view/15736 Topografien der Globalisierung in literarischen Texten seit der Goethe-Zeit. Ewa Wojno-Owczarska / Monika Wolting (Hrsg.): „Grenzerfahrungen und Globalisierung im Wandel der Zeit“. V&R unipress, Göttingen 2021, 391 S. 2024-04-14T21:22:05+02:00 Kamila Sroślak kamila.sroslak@uwr.edu.pl 2024-04-17T00:00:00+02:00 Prawa autorskie (c) 2024 https://wuwr.pl/gwr/article/view/15737 Bericht über das internationale Seminar „Schlesien und das Ruhrgebiet“ – Historische Spuren, 08.05–12.05.2022, Ruhr-Universität Bochum / Uniwersytet Wrocławski / Kulturreferat für Oberschlesien 2024-04-14T21:26:58+02:00 Natalia Czudek natalia.czudek@uwr.edu.pl 2024-04-17T00:00:00+02:00 Prawa autorskie (c) 2024