• Von der Macht der Erinnerung und dem belastenden Erbe des Zweiten Weltkriegs in Wenn du wiederkommst von Anna Mitgutsch

Von der Macht der Erinnerung und dem belastenden Erbe des Zweiten Weltkriegs in Wenn du wiederkommst von Anna Mitgutsch

DOI: https://doi.org/10.19195/0435-5865.145.6
Aneta Jurzysta
Google Scholar Aneta Jurzysta
Publikacja:

Abstrakt

Den Untersuchungsgegenstand des Beitrags bildet das Bild des Zweiten Weltkriegs in Wenn Du wiederkommst (2010) von Anna Mitgutsch, einer berührenden Geschichte über Liebe, Vertrauen und Verrat, einem Roman über die Reaktion der Protagonistin Michal auf den plötzlichen Tod des jüdisch-amerikanischen Ex-Ehemanns Jerome. Der Artikel analysiert die allgemeine Einstellung zur jüdischen Herkunft sowie das Problem der Erinnerung an vergangene Ereignisse, insbesondere an das Drama des Zweiten Weltkriegs. In ihrem Roman verknüpft die Autorin die Familiengeschichte mit der Geschichte des Landes, sie verweist auf die Frage des kulturellen und kollektiven Gedächtnisses und spielt insbesondere auf die spezifisch österreichische Erinnerung an die Ereignisse des Holocaust und die langjährige Tendenz an, die Beteiligung der Österreicher an diesem Kriegsverbrechen zu negieren bzw. ihre Schuld zu vermindern.

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