• Zu einer verspäteten Umsetzung von Leitsätzen der Heimatkunstbewegung nach dem Ersten Weltkrieg in den Liegnitzer Zeitschriften „Die Saat“, „Niederschlesien“ und „Schlesien“

Zu einer verspäteten Umsetzung von Leitsätzen der Heimatkunstbewegung nach dem Ersten Weltkrieg in den Liegnitzer Zeitschriften „Die Saat“, „Niederschlesien“ und „Schlesien“

DOI: https://doi.org/10.19195/0435-5865.146.1
Edward Białek
Google Scholar Edward Białek
Publikacja:

Abstrakt

In dem vorliegenden Aufsatz werden literarische und publizistische Texte analysiert, die kurz nach der Beendigung des Ersten Weltkrieges in drei Liegnitzer literarischen bzw. kulturpolitischen Zeitschriften erschienen. Es handelte sich jeweils um Versuche, ein neues Heimatverständnis zu fördern, das der neuen historischen Situation entsprechen sollte. Viele der untersuchten Aussagen zeugen davon, dass man damals in Niederschlesien die in anderen Regionen Deutschlands um die Jahrhundertwende bereits ausgeklungene und nun längst der Vergessenheit anheimgefallene Heimatkunstbewegung wieder lebendig machen wollte. Besonders intensiv verlief die Glorifizierung der Heimat in der Zeit des teilweise auch militärischen Ringens um Oberschlesien angesichts der bevorstehenden Abtrennung eines Teils der Provinz an Polen.

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