• Gesichtsvariationen. Faciale Motivik im Textbuch der „Zauberflöte“

Gesichtsvariationen. Faciale Motivik im Textbuch der „Zauberflöte“

DOI: https://doi.org/10.19195/0435-5865.147.2
Lucjan Puchalski
Google Scholar Lucjan Puchalski
Publikacja:

Abstrakt

Der vorliegende Aufsatz setzt sich mit der Problematik der Zauberflöte auseinander, deren Libretto im Hinblick auf Szenen und Situationen untersucht wird, in denen die Frage des menschlichen Gesichts aufgegriffen wird. Es geht in erster Linie darum, die auf die Physiognomik zurückgehenden Inspirationen im Textbuch der Oper zu ermitteln und den hier gehandhabten Umgang mit der Bildlichkeit des Gesichts unter Bezugnahme auf kulturwissenschaftliche Erkundungen dieses Themas zu analysieren, um daraus Anhaltspunkte für die Interpretation des gesamten Werkes zu gewinnen. Die so gewonnenen Erkenntnisse zeigen, dass das Gedankengut der Physiognomik in der dargestellten Welt der Oper durchaus rezipiert wurde, es war allerdings eine sehr kritische Rezeption. Der Gesichtsdiskurs in der Zauberflöte bestätigt, dass deren Botschaften weit über die Schwarzweißmalerei des auf den ersten Blick märchenhaften Konflikts zwischen Gut und Böse hinausgehen.

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