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Toponyme als Mittel sekundärer Nomination am Beispiel der Phraseologismen mit onomastischer Komponente im modernen Russischen und Polnischen
Das Ziel des vorliegenden Artikels ist eine Darstellung der Erscheinung sekundärer Nomination hinsichtlich der Toponyme als Komponenten phraseologischer Wendungen. Der Prozess semantischer Motivation solcher Wendungen weist eindeutig auf die funktionale Spezifik onomastischer Einheiten hin. Sie sind nicht nur konstituives, obligatorisches, dem Komponentenaustausch nicht unterliegendes Element, sondern auch eigenartiger ethnokultureller „Träger”. Im Rahmen der Struktur phraseologischer Einheit unterliegen onomastische Komponenten der Appellativisierung und erhalten somit einen neuen, sekundären Sprachstatus mit festem, dauerhaftem, nichtokkasionellem Charakter.